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Rohbau.

Kristallenes Licht. Der Raum ist gefüllt von chromfarbenen, irgendwie milchig-schimmernden Seifenblasen. Die Wände, der Boden und die Decke glitzern silbern blendend. Es rauschen minimalistische Töne vorbei, einzeln, versuchen psychedelisch zu klingen, ein Versuch ohne Herz, ohne Persönlichkeit. Nur Töne, aneinandergereiht, farbloses Glück, der ganze Raum erstarrt.

Pinke Riesenluftballons. Abgefahrene Leute, mit Sternen unter den Augen. Ein schwarzer Stuhl in einer Ecke.

Herzfehler. Ein Rauschen. Ein Aussetzen. Dann zerplatzte Träume. Verliebt schauen wir uns in die Augen.

Lachen. dir.
ins Gesicht.
1.11.10 22:08


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Wahnsinn. Tanzendes Licht. Leere Blicke. Synchronisierte Gedanken und Gespräche. Bewegungen in Trance. Eine weitere Aufzählung. Meine Nase juckt.

Es ist heiß, brütend heiß. Um uns überall Menschen, mein Kopf an deiner Schulter. Unser einziges Ziel ist berauscht zu werden, deshalb stehen wir bei 30 Grad im Schatten im überfüllten Bus ins nahegelegene Dorf. Deine Hand hält meine, vor fremden Augenblicken versteckt. Es fühlt sich gut an.

-Cut.-

Ich laufe durch Menschenmassen, mein Gesicht verklebt von Schweiß, Tränen und zuckerhaltigen Softdrinks. Überall Farben. GrünRotBlau. Nicht mehr aufnahmefähig. Fixierung auf bekannte Gesichter. Dann mit irgendwem irgendwo rauchen und quatschen. Glück. Mehr als das. Euphorie. Und noch mehr Tränen.
29.6.10 17:28


Eine Oper als Background. Es singt eine Frau. Keine Begleitung. Nur Stimme. Zeitungen auf dem Boden. Silikon-Pinsel. Tuben voll Farbe. Stop.

Sie malt. Die Musik bringt den nötigen melancholischen Touch. Pinsel, Papier, Hände. Farben und Farbübergänge. Chaos. Stop.

Dann der Zusammenbruch. Tränen auf Papier, verzweifeltes Kettenrauchen. Zerrissene Farben. Glühendes FinaleStop.

0-8-15 Independent-Film. Tausend mal gesehen. Gesichtet: Ein Lachen. Ende.
14.6.10 00:25


erkenntnis der woche: fehler wirken weniger gravierend, wenn man sie schon oft gemacht hat.
29.5.10 19:51


Move, baby, move. Ich sitze nachts auf Kreuzungen, male Kreise, überall Kreise. Pink und grün, schwarz und lila. Sich ineinander verheddernde Kreise. Grün auf schwarz, pink auf lila. Es wird schon hell, es muss bald Morgen sein. Irgendwo Scheinwerfer. Helle Kreise. Blenden mich, verändern mich. Und Runaway train / Never going back. Städte und Straßen. Neuer Beton. Ich bleibe bei Kreisen, nachts auf Kreuzungen. Überall, pink und grün, schwarz und lila. Seelen(k)reise. Den Körper verlassen.Trip to the sea / Trip to the castle. Das Leben erwarten, es begrüßen-Sie Arme und Beine, nutzen Sie sie mit Bedacht. Let's start a revolution. Kreise reichen nicht, um aufzustehen.
3.5.10 20:55


Mattes, irgendwie verstörendes Strobolicht. Wummernde Töne aus irgendwelchen total dem Gehör schadenden schwarzen, riesengroßen Lautsprechern. Schweißüberzogene Gestalten mit von Sonnenbrillen überdeckten viel zu großen Pupillen, die sich mehr oder minder im Takt bewegen. Bierlachen und Scherben auf dem Boden. Draußen scheint die Sonne, natürlich. Und ich mittendrin, die Welt nicht verstehend. In abgedunkelten Räumen, die nach Alkohol und Zigaretten und Körperflüssigkeiten stinken. Das sind meine Wochenenden. Das sind Momentaufnahmen der letzten Monate. Das ist das, was ich nicht will. Und doch: mittendrin. Weil es eben so ist. Ende.

Und ich schreibe schon so, wie ich es nicht will, wie ich es hasse. Einfach um überhaupt irgendwas zu schreiben, weil das ja angeblich befreit. Hat es sicherlich auch mal, es war ein Mittel zum Ausdruck. Die Frage ist nur, was ich eigentlich jetzt ausdrücken will, wo doch nichts mehr übrig ist von ästhetischem Wohlbefinden, es gibt auch gar keine Worte mehr, die sind alle irgendwie vom Rausch geschluckt, von Lichtmaschinen absorbiert oder sonstwie abgehauen. Ich glaube, meine Sätze sind auch kürzer geworden, abgehackt. Auch egal. Mal ich halt meine Stimmung und flechte Körbe. Ist auch 'ne Beschäftigung. Vielleicht bin ich jetzt einfach rationaler. Hat was.
9.3.10 23:28


wirrungen oder:
realität
ich & du und
ein kratzen in der musik
ich & du und
spanischer himmel
du und
dazwischen sind
wir.
28.1.10 19:34


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